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Orange Klassenfahrt

Dienstag - 20.07.2010 15:48 - 0 Kommentare

Orange Klassenfahrt

Gerade zur Fußball - WM wenn man Orange hört denkt man an Holland oder vllt. sogar auch an die Niederlande. Komischweise hatte ich erst jetzt ein kleines Trauma erlitten:

Ich war mit meiner Schulklasse unterwegs. Die Klasse in meinem Traum hat so nie existiert, aber es war nunmal in meinem Traum meine Klasse. Wir waren gerade angekommen und verstreuten uns alle über das Gelände. Es glich einem Sportplatz, ziemlich abgenutzt, aber dennoch für uns gut genug und es reichte zum Spielen mit einem Tennisball. Bei diesem Spiel mit dem Tennisball, welches einfach nur aus dem hin- und herwerfen des Balles bestand, kam plötzlich Streit zwischen mit und einer Freundin auf.Da ich absolut keine Lust auf Streit hatte, drehte ich mich einfach um und ging. Eine andere Freundin folgte mir und wir liefen ein Stück zusammen und unterhielten uns. Plötzlich bemerkte ich, mitten in der Unterhaltung, das wir auf Fahrrädern saßen und durch das Dorf fuhren. Es schien mir sicher zu sein, dass wir beide genau wussten wo wir langfahren und wo wir sind, obwohl wir noch nie an diesem Ort waren.

Wir unterhielten uns über die gute alte Zeit, die wir zusammen in der Grundschule verbracht hatten, als ein Auto an uns vorbei fuhr, in dem, jetzt kommt es, einer unserer Grundschullehrer saß. In der Realität sehe ich diesen Lehrer immer noch, und er fährt auch gelegentlich an meinem Haus vorbei... werde ich verfolgt? *Umschau*

Wir gucken uns an und meinten:"Ou verdammt, es gibt gleich Essen, wir sollten umdrehen." Da wir aber keine Lust hatten den ganzen Weg wieder zurück zu fahren, haben wir uns einfach in die U Bahn gesetzt.

Diese sah nicht viel anders aus, als die hier in Berlin. Wir steigen also ein, ohne zu wissen in welche Richtung wir nun fahren müssen und überhaupt wie lange. Es war uns aber auch egal, denn in der U Bahn gab es Fernsehen. Wir guckten eine Holländische Sendung, etwas was mit TV Total verglichen werden kann. Wir guckten der Sendung ein wenig zu und so vergingen die ersten beiden Stationen recht zügig.

Doch der Weg zwischen der zweiten und dritten Station kam uns vor wie eine Ewigkeit. Die Fahrt dauerte schon 5 Minuten und wir wussten nicht, ob wir jetzt zu weit waren, oder nicht. Wir wussten auch nicht wo, aber das TV Programm war toll.

Plötzlich wurde es heller, die Bahn fuhr an die Oberfläche und wir erkannten einzelne Läden und Bars am Straßenrand wieder und wussten: Nächste müssen wir aussteigen.

Als wir dann ausgestiegen sind, wussten wir, dass wir nur noch durch 2 Straßen mussten und dann endlich zum ersehnten Essen gelangen würden. Also wir über die erste Straße gingen, ging uns ein Gesang aus der eben geschauten Fernsehsendung nicht mehr aus dem Kopf. Also sagen wir das Ding vor uns hin, bis sich dann zwei Holländer umdrehten uns korrigierten und laut mitsangen. natürlich blieb das nicht unbemerkt, und schon stimmte die gesamte Straße mit ein. Komisch, dabei lief das doch gerade erst im Fernsehen, die sind aber schnell hier drüben...

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